Bundesjugendlager 2026
Turniersieg für die Mädchen und 14 Sichtungen für weitere DBB MaßnahmenMit dem Turniersieg der Mädchen, Platz fünf der Jungen und insgesamt 14 Sichtungen für weitere Maßnahmen des Deutschen Basketball Bundes kehrte die Delegation aus Heidelberg zurück.Vom 30. September bis zum 5. Oktober 2026
waren jeweils zwölf Spielerinnen und Spieler für Berlin und Brandenburg beim Bundesjugendlager dabei.
Acht Mädchen wurden für den U16-Nominierungslehrgang gesichtet, eines empfahl sich für das U15-Leistungscamp. Fünf Jungen
erhielten eine Nominierung für das U15-Leistungscamp.
Neben den Spielen der Landesauswahlen standen Trainingseinheiten, Wurftests, eine Athletiktestung und anthropometrische Messungen auf dem Programm. Damit bot das Bundesjugendlager den Nachwuchstalenten verschiedene Möglichkeiten, sich dem Bundestrainer*innenteam zu präsentieren.
Ein Elterninformationsabend ergänzte
das sportliche Programm, bevor am Sonntag die Nominierungen bekanntgegeben wurden.
Die Mädchen gewinnen alle vier Spiele
Die Mädchen der Jahrgänge 2011 und 2012 eröffneten das Turnier am Donnerstag gegen das Team Nord mit einem deutlichen Ergebnis von 66:20. Bereits nach dem ersten Viertel führte die Mannschaft mit 22:2 und baute den Vorsprung
bis zur Halbzeit auf 37:6 aus. Auch nach der Pause blieb sie in beiden Vierteln vorn und sicherte sich den ersten Sieg.
Am Freitag folgte ein 65:28 gegen Hessen. Mit einem 21:6 im ersten Viertel legten die Mädchen erneut früh die
Grundlage. Das Spiel war geprägt von aggressiver Defense und vielen Schnellangriffen. Über den Halbzeitstand von 33:11 und ein 20:10 im dritten Viertel wurde es ein weiterer klarer Erfolg.
Im abschließenden Gruppenspiel gegen die SG
Südwest setzte sich die Auswahl am Samstag mit 73:36 durch. Nach einer 37:17-Führung zur Pause gewann sie auch beide Viertel der zweiten Halbzeit und zog mit drei Siegen ins Finale ein.
Dort wartete am Sonntag der WBV. Nach einem ausgeglichenen Auftakt lag Berlin/Brandenburg nach dem ersten Viertel mit 15:13 und zur Halbzeit mit 31:25 vorn. Im dritten Viertel vergrößerten die Mädchen ihren Vorsprung durch ein 14:7
auf 45:32. Mit 24 Punkten im Schlussviertel machten sie den 69:46-Finalsieg und damit den Turniersieg perfekt.
Die Mannschaft gewann alle vier Begegnungen und schloss das Bundesjugendlager ungeschlagen ab.
Auch bei der individuellen Sichtung fiel die Bilanz sehr erfolgreich aus. Für den U16-Nominierungslehrgang wurden
Carlotta Kreinsen, Juna Cremers, Kaya Rosenkranz und Victoria Heymann (alle vier ALBA BERLIN), Lara Bulla (LOK Bernau), Malia Frisch (TSC Spandau und ALBA BERLIN), Mathilda Lehmann (Einheit Pankow) sowie Melissa Koloszar (TuS Lichterfelde ehem. BG Zehlendorf) gesichtet. Zusätzlich konnte sich Naida Selimovic (Friedenauer TSC) für das U15-Leistungscamp der Mädchen empfehlen.
Jungen sichern sich Platz fünf und fünf Nominierungen
Für die Jungen des Jahrgangs 2012 begann das Bundesjugendlager mit einem 72:56 gegen die Mitteldeutsche Auswahl.
Zur Halbzeit lag die Mannschaft noch mit 24:34 zurück. Mit einem starken dritten Viertel, das sie 25:10 gewann, drehte sie die Begegnung und ging mit einer 49:44-Führung in den Schlussabschnitt. Auch diesen gewann sie mit 23:12 und sicherte
sich damit den Auftakterfolg.
Im zweiten Gruppenspiel gegen Hessen am Freitag entwickelte sich eine enge Begegnung. Nach dem ersten Viertel führte
Berlin/Brandenburg mit 15:11, zur Halbzeit lag Hessen mit 28:27 knapp vorn. Mit einem 19:17 im dritten Viertel holten sich die Jungen die Führung zurück und gingen mit 46:45 in den letzten Abschnitt. Am Ende mussten sie sich jedoch mit
53:55 geschlagen geben.
Gegen den späteren Turniersieger WBV folgte am Samstag eine 58:84-Niederlage. Nach einem 16:25 im ersten Viertel betrug der Rückstand zur Pause 27:45. Im letzten Viertel gelang zwar noch ein 21:20, der Abstand ließ sich jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen.
Damit stand am Sonntag das Spiel um Platz fünf gegen Bayern an.
Zum Abschluss wurde es noch einmal besonders knapp. Berlin/Brandenburg führte nach dem ersten Viertel mit 16:11 und
zur Halbzeit mit 23:20. Bayern verkürzte bis zum Ende des dritten Viertels auf 33:35 und gewann auch den Schlussabschnitt mit einem Punkt. Die Jungen behaupteten dennoch ihren knappen Vorsprung und sicherten sich mit 45:44 den fünften Platz.
Für das U15-Leistungscamp der Jungen wurden Maximilian Leseberg (Berlin Tiger und DTB), Pio Brandwein (ALBA BERLIN), Tom Ludwig (Weddinger Wiesel und ALBA BERLIN) Bruno Hoffmann sowie Victor Schemmel (beide DBV Charlottenburg und DTB) nominiert.
Zum Mädchenteam gehörten:
Amina Ceesay, Carlotta Kreinsen, Juna Cremers, Victoria Heymann (alle vier ALBA BERLIN) Emma Rüster (BG Zehlendorf ehem. Berliner SC), Kaya Rosenkranz (ALBA BERLIN ehem. Berliner SC), Lara Bulla (LOK Bernau), Malia Frisch (TSC Spandau & ALBA BERLIN), Mathilda Lehmann (Einheit Pankow), Melissa Koloszar (TuS Lichterfelde ehem. BG Zehlendorf), Mette
Bräter (ALBA BERLIN ehem. Freibeuter 2010) und Naida Selimovic (Friedenauer TSC).
Für die Jungen spielten:
Alexander Maisuradze, Pio Brandwein, Titus Drücke, Valentin Pedazzo (alle vier ALBA BERLIN ), Tom Ludwig (Weddinger Wiesel & ALBA BERLIN), Johann Klutmann (TuS Lichterfelde), Junus Wostrak, Jona Morgenroth, Maximilian Leseberg (alle drei Berlin Tiger & DTB), Oskar Dobberstein (ALBA BERLIN ehem. Einheit Pankow), Bruno Hoffmann und Victor Schemmel
(beide DBV Charlottenburg & DTB).
Die Delegation wurde von den Landestrainer*innen Franziska Winckelmann und Thomas Päch sowie den Verbandstrainer*innen Leonie van Doorn, Patrick Femerling, Benni Werwatz, Julien Degelow, Paul Kothé und Caleb Köhler begleitet.
Elisabeth Tzschentke und Wenzel Bellan unterstützten die Teams als Physiotherapeut*innen.
Herzlichen Glückwunsch an beide Mannschaften und alle gesichteten Spielerinnen und Spieler!
Ein großer Dank gilt dem gesamten Betreuerteam, den Heimvereinen und ihren Trainer*innen sowie den Familien für die Begleitung und Unterstützung der Nachwuchstalente.
Der Turniersieg und die 14 Sichtungen sind ein schöner Erfolg der gemeinsamen Arbeit.
