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Spieltag: 4./5. Oktober 2008 - BERICHTE
In der Oberliga der Herren gab es am 4. Oktober zwei knappe Spiele. Im Aufeinandertreffen von zwei Aufsteigern behielt DBV Charlottenburg 2 gegen Galatarasay knapp mit 74:73 die Überhand,. Der Friedenauer TSC griff erstmals ins Geschehen ein. Gegen den SSC Südwest gab es einen 74:68 Erfolg. Der ASV bleibt nach dem 74:68 Auswärtsieg bei den Berlins Baskets 2 weiterhin mungeschlagen zusammen mit Spandau 04 an der Spitze.
In der Oberliga der Damen gab es Sonnabend nur ein Spiel. Hier fertigte der TuS Lichterfelde City Basket 2 mit 89:48 ab. Am Sonntag schloss der TC 69 mit einem klaren 85:30 über den Friedenauer TSC zum Spitzenreiter TuS Li (beide 6:0 Punkte) auf. Ladehemmungen gab es wohl beim Match zwischen dem SSV Lichtenrade gegen die Saunafreunde. Der SSV erlitt bit 31:32 (!) die erste Niederlage. Der Berliner SC gewann deutlich mit 76:49 gegen Tiergarten ISC.
Gastgeber SV Empor kam in der 2. Regionalliga Ost der Herren vor 56 Zuschauern besser ins Spiel als die Gäste der Baskets Brandenburg. So konnten sie das erste Viertel auch mit 19:12 zu ihren Gunsten entscheiden. Basket Brandenburg startete das zweite Viertel jedoch mit einem 11:2 Lauf. Dabei setzten sie immer wieder ihren Center Rothenbacher in Szene, der am Korb abschließen konnte. Die Gäste gingen mit einer vier Punkte Führung in die Halbzeit. Dennoch war die erste Halbzeit von vielen Fehlern aller Beteiligten bestimmt. Im dritten Viertel hielten die Gäste ihre kleine Führung, bis Empor ab der 25 Minute mit einem 10:0 Lauf das Spiel ausgleichen konnten. Das vierte Viertel gestaltete sich sehr ausgeglichen. Beiden Teams war die Nervosität jetzt anzumerken. Brandenburg konnte sich wiederum auf 4 Punkte absetzen, doch Empor kam, obwohl drei der acht Spieler ausgefoult waren, wieder heran. In den letzten anderthalb Minuten setzte Empor einen 7:0 Lauf an, dem Brandenburg bis zum 71:65 Sieg nichts mehr entgegen setzen konnte. Bedste Schützen:Norbert Opitz und Sebastian Zacharias (je 18).
Die BG Zehlendorf spielten in den ersten drei Vierteln vor 70 Zuschauern sehr konzentriert und sicher im Abschluss. Die Gäste der Berlin Baskets konnten lediglich das vierte Viertel für sich entscheiden und von der weichenden Konzentration der BGZler profitieren. In der zweiten Halbzeit gab es viele Unterbrechungen aufgrund von Fouls, was zu einem Bruch des Spielflusses führte. Beste Schützen waren bei BGZ Benjamin Sommer mit 19 und Jan-Moritz Ketels (15, fünf Dreier!!!).
Einen knappen Ausgang nahm das Match zwischen dem Aufsteiger Future Basketball Berlin gegen den DBV Charlottenburg. Der Aufsteiger kassierte mit 71:73 die zweite Niederlage. Hier lag der Aufsteiger gegen den Titelaspiranten meist vorne. Es kam kein Spielfluß zustande, 67 gepfiffene Fouls ließen das nicht zu. Future mit dünnem Kader und Verletzungssorgen präsentierte sch sehr gut, DBV gewann glücklich aber nicht unverdient. Am Ende waren sie den Tick cleverer, obwohl sie in den letzten zwei Minuten mit 2 von 12 von der Freiwurflinie Nerven zeigten.Future: Alexander Schaumann 13, Thomas Baumgartner, Giancarlo Boone, Viktor Mier (alle 12) - DBV: Oliver Schneider 17, Nico Linnartz 15
Das Duell der beiden Liga-Neulinge Hallescher SC 96 (Aufsteiger aus OL) gegen die Aschersleben Tigers (Absteiger aus 1. RLN) - zugleich das erste Sachsen-Anhalt-Derby - entschied der Gastgeber am Ende verdient zu seinen Gunsten. Die Hallenser gewannen alle Viertel und präsentierten sich als homogene Truppe, aus der Raiko Seifert (32, 3x3, 8/7 FW) noch herausstach. Aschersleben um den überragenden Philip Austin Brooks (36, 5x3, 11/9 FW) kämpfte mit hohem Einsatz um eine Wende, schaffte sie am Ende aber nicht. Brooks war letztlich die tragische Figur bei den Tigers, der sich vier Minuten vor dem Ende nicht beherrschte und nach einer Tätlichkeit gegen einen Schiedsrichter disqualifiziert wurde. Vor 100 Zuschauern schaukelten die 96-er die Partie recht locker nach Hause. Mit Tim Vogt (17) gab nach Robert Dölle (18) ein weiterer Jugendlicher beim HSC sein Regionalliga-Debüt, weitere stehen in der Warteschlange.
In der 1. Regionalliga Nord der Herren musste Alba Basketballteam 1 beim Aufsteiger Sandersdorf antreten. Nach einem nervösen Spielbeginn von beiden Mannschaften lagen die Gastgeber zur Halbzeit noch mit 23:31 zurück. Nach dem Seitenwechsel brachten sich die Sixers durch eine gute Zonenverteidigung wieder ins Spiel. Im dritten Viertel waren es vor allem die deutschen Spieler Brambora, Rosanke und Mähne, die den Rückstand der Lokalmatadoren in eine knappe vier Punkte-Führung verwandelten. Als dann im Schlussviertel auch Coffield endlich seinen Wurf fand und vier Dreier in Folge traf, war drei Minuten vor Schluss das Spiel entschieden. Vor einer begeisterten Kulisse von ca. 600 Zuschauern verkauften sich beide Mannschaften sehr gut. Die jungen Gäste aus Berlin hielten lange mit und mussten sich erst am Ende der besseren Wurfausbeute der Sixers geschlagen geben. Beste Schützen bei Alba waren Oskar Faßler mit 19 und Andreas Seifert mit 14 Punkten.
In der 1. Regionalliga der Damen gewann City Basket das Eröffnungsspiel gegen die BG Braunschweig mit 80:49 (Jessica Doering 23, MArion Powilleit 16), während die Berlin Baskets 2 nach dem Sieg am vergangenen Wochenende mit 52:82 bei der BG Hamburg-West unterging.
Im ersten Viertel konnte die BG Hamburg-West mit 3 Dreiern (Schäper, Poll) die Zone der eder Berlinm Baskets 2 überwinden und ging über 10:4 und 17:10 mit 21:12 in die erste Viertelpause. Danach probierte es Berlin auch mit einer Manndeckung und kam nach der Hamburger 32:21 Führung wieder auf 33:27 heran, ehe Noll mit der Sirene zur Halbzeitpause zum 35:27 traf. Nach der Pause machten die Hamburgerinnen mit einer Ganzfeldverteidigung weiter Druck und konnten schon fast vorentscheidend mit 48:33 (23.Min) in Führung gehen, ehe Berlin wieder zum 48:40 Anschluss fand (26.Min). Der Rest des Viertel ging aber wieder an die BGW und es ging mit 56:40 in die letzte Pause. Da am Ende des 3.Viertels 2 Berlinerinnen (Bahlow, Lange) mit dem 5. Foul vom Feld gingen, konnten die nur zu siebt angereisten Berlinerinnen nicht mehr wechseln und spielten im letzten Viertel eine Zoneverteidigung. Vier weitere Dreier von Schäper und Poll und 7 Punkte von Kock stellten dann den deutlichen 82:52 Endstand her. Beste BGW: Kock (18 Pkte, 4/4 FW), Schäper (16 Pkte, 4 Dreier), Poll (10 Pkte, 3 Dreier, 1/2 FW) und Mischkowski (7 Pkte, 3/4 FW). Beste Berlin: Sandow (17 Pkte, 9/14 FW), Riemann (12 Pkte, 2/7 FW), Lange (11 Pkte, 1 Dreier, 6/6 FW). Zuschauer: 70
-JZ-
