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News - Landesverbandsturnier in Steinbach

07.03.2016  KatharinaAmbrosius

Landesverbandsturnier in Steinbach

 

Bereits seit dem Jahrgang 1991 fährt der Berliner Basketball Verband traditionell zum Landesverbandsturnier in die Sportschule Steinbach (Nähe Baden-Baden). Dort absolvieren sowohl die Mädchen, als auch die Jungen Spiele gegen die Mannschaften aus den „südlichen Bundesländern“.

 

Jungen:

Die männliche Berliner Auswahlmannschaft des Jahrgangs 2002 nahm vom 4.-6.3.2016 am Landesauswahlturnier in Steinbach teil. Dabei erzielte die Mannschaft des Berliner Basketball Verbandes einen guten zweiten Platz (Dreiervergleich).

 

Das Turnier startete am Freitag mit einem Auftaktsieg gegen die Auswahlmannschaft aus Rheinland-Pfalz/Saarland. Der Samstag verlief hingegen durchwachsen. Man verlor gegen Baden-Württemberg und Bayern. Gründe waren hierfür immer wieder Kleinigkeiten, die vernachlässigt wurden. Vor Allem die Konzentration sowie die negative Körpersprache wurde von Seiten der Trainer bemängelt.
Die Mannschaft nahm sich die Nachbesprechungen zu Herzen und holte sich in einem tollen Spiel zum Abschluss am Sonntag einen Sieg über die Auswahlmannschaft des WBV. Die Mannschaft behauptete bis zur Halbzeit eine knappe Führung und baute diese konsequent in der 2. HZ aus. Die Berliner verteidigten mit viel Herz und Einsatz verbissen und spielten im Angriff phasenweise auf einem sehr guten Niveau. Mit dem  Schlusspfiff verließ die Berliner Auswahlmannschaft das Spielfeld als Sieger.

 

Das Turnier erwies sich als eine erfahrungsreiche Maßnahme und zeigte der Mannschaft die Dinge auf, die noch verbessert werden müssen. Das Team wurde von den Verbandstrainern Stephan McCollister, Tilmann Rocha & Belal Balaoni betreut.
 

Es spielten:  Jelani Mayani (Alba/ehemals ISS), Maxim Stenyushyn (RSV/TuSLi), Hendrik Warner (Lichtenrade), Erik Penteker (Alba), Evans Rapieque (Alba), Elias Baggette (ISS), Friedrich Feldrappe (Lichtenrade), Anton Quinkler (Südwest/BGZ), Max Limbach (TusLi/ehemals BGZ),  Lennart Wöhlk (TusLi), Lamin Sabally (TusLi/ehemals DBC), Anton Hübotter (TusLi/ehemals USV Potsdam), Amon Jakisa (TusLi)

 

Mädchen:

Leider dezimierte sich die  weibliche Delegation im Laufe der Woche vor dem Turnier aus verschiedenen Gründen, so dass letztlich nur 9 Spielerinnen die Fahrt nach Steinbach antreten konnten. Die Berliner Mädchen absolvierten nach der nachmittäglichen Ankunft in der Sportschule ein kurzes Bewegungstraining zur Aktivierung der Muskulatur nach der längeren Sitzposition im Bus. Nach einem „frühen Abendbrot“ starteten die Berlinerinnen mit dem Spiel gegen die SG Südwest (Spielgemeinschaft Baden- Württemberg, Saarland, Rheinland/Pfalz) ins Turnier.  Die Mannschaft des BBV erspielte sich durch eine engagierte Verteidigung und viele erfolgreiche Lösungen innerhalb der daraus resultierenden Überzahlsituationen in der Transition-Offense einen spielentscheidenden Vorteil.

 

Nach einer Videobesprechung am Samstagvormittag ging es gegen die Mannschaft aus Bayern. In diesem „ewigen Duell“ erwischten die Berliner Mädchen den besseren Start. Zur Halbzeit hatten sich Bayern aber wieder herangekämpft, vor allem in der Verteidigung gegen Spielerinnen ohne Ball (cut –defense) und beim defensiven Rebound offenbarten die Berlinerinnen einige Probleme. Aber nach der Halbzeitpause spielten die Hauptstädterinnen einige wirklich hervorragende Minuten. Neben einer konsequenten Verteidigung wurde der Ball offensiv sehr gut bewegt und auch Würfe aus der Distanz fanden ihr Ziel (5x3er!). Somit konnte die Mannschaft aus Berlin auch dieses Spiel gewinnen.

 

Nach einer kurzen Pause hieß der Gegner Hessen. Nach einem guten Beginn hatten die Mannschaft des BBV am Ende der ersten Halbzeit Probleme in der 1-1 Verteidigung. Immer wieder gelangen den Hessinnen „einfache Punkte“ aus der Attacke mit dem Ball. In der zweiten Halbzeit gelang es den Berliner Mädels wieder öfter, ihre Gegenspielerinnen zu kontrollieren. Durch mehr Stopps gab es Gelegenheiten, wieder schneller zu spielen. Dieser Spielrhythmus sorgte für einen weiteren Sieg.

 

Im letzten Spiel des Turnieres standen sich die Mannschaft aus Berlin und der WBV am Sonntag gegenüber. In der ersten Halbzeit knüpften die Berliner Mädels an ihre guten Leistungen der vorangegangenen Spiele an, lediglich in der Offensive wurden einige Chancen „liegengelassen“. Ab der Halbzeit merkte man deutlich, dass die insgesamt 4 Spiele (bei 9 verfügbaren Spielerinnen) an 2,5 Tagen viel Kraft und Energie gekostet haben. Über Willen und individuelle Fähigkeiten wurde dieser Sieg nach Hause gebracht.

 

Mit diesen 4 Siegen in 4 Spielen gewann die Mannschaft aus Berlin dieses LVT in Steinbach und konnte sich mit guter Laune und vielen wichtigen Erkenntnissen auf die Rückreise begeben. Gratulation!

So sehen Siegerinnen aus:

 

 

Hintere Reihe von links nach rechts:

VT Anne Wegner, Meret Kleine-Beek, Elisa Billepp (beide TuSLi), Leyla Öztürk (TuSLi / ALBA, früher City), Marlene Schick, Sarah Müller (beide TuSLi), LT Heiko Czach

 

Vordere Reihe von links nach rechts:

Victoria Poros, Johanna Rosenthal (beide TuSLi), Merle Mailahn (ALBA, früher BBC Köpenick), Laureen Schwedt (ALBA, früher BSC & City)

 

Vielen Dank an Anne für ihre sehr große Hilfe bei der Betreuung der Mädchen.

 

Vervollständigt wurde die Berliner Delegation durch Physiotherapeut David Arnold und LT Robert Bauer. Vielen Dank auch an David für seine kompetente Revitalisierung und Behandlung aller Spieler/innen und an meinen Kollegen Robert, der sowohl im Vorfeld als auch vor Ort die Organisation perfekt in seinen Händen hielt und nebenher noch die Betreuung der Jungen unterstützte.

 

LT Heiko Czach

 

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