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News - Schiedsrichter-Ausbilder-Workshop in Rom

11.04.2016  KatharinaAmbrosius

Schiedsrichter-Ausbilder-Workshop in Rom

 

Befragt man reihum Personen aus der Basketball-Community – egal,  ob Trainer, Spieler, Verantwortliche oder Fans – danach, was einen guten Schiedsrichter ausmacht, gibt es sicherlich eine Vielzahl an Übereinstimmungen. Ein guter Schiedsrichter muss die Regeln kennen, heißt es meist – natürlich! Darüber hinaus muss er gut kommunizieren können. Er soll außerdem mit Fingerspitzengefühl agieren und das Spiel verstehen. Selbstverständlich zeichnet sich ein guter Schiedsrichter darüber hinaus durch ein ausreichend hohes Maß an Fitness aus und darf sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen.

 

Bei all den genannten Aspekten stellt sich nur die Frage: Wo lernt ein Schiedsrichter all das? Greift hier die „Great-Man-Theory“, wonach jemand zum Schiedsrichter geboren sein muss? Wohl kaum. Und auch mit „Learning-by-doing“ kommt man nicht immer weit. Nicht umsonst ist die „drop-out“ Quote bei Schiedsrichtern so hoch.

 

Schiedsrichter-Ausbilder aus DeutschlandEs zeigt sich also, dass jungen Spielleitern bereits in der Ausbildung beigebracht werden muss, was sie an Werkzeugen auf dem Spielfeld benötigen. Sie sollten möglichst frühzeitig lernen, was sie erwarten kann und wie sie damit umgehen. Hierzu bedarf es jedoch eines vernünftigen Konzepts in Sachen Ausbildung, das eben jene wichtigen Kompetenzen vermittelt. Und eben dieses soll im Rahmen des Erasmus+ Projektes „CREATING A MORE EFFECTIVE REFEREE EDUCATION AND TRAINING SYSTEM“ erarbeitet werden.

 

Insgesamt vier Nationen arbeiten an diesem Projekt mit. Neben dem Deutschen Basketball Bund und der Fédération Française de Basket-Ball auch die Federazione Italiana Pallacanestro sowie die Türkiye Basketbol Federasyonu. Nachdem es bereits im Vorfeld einige Treffen der Verantwortlichen zur Vorbereitung und Planung gegeben hatte, fand nun vom 31.03.16 bis zum 03.04.2016 in Rom (Italien) ein erstes Treffen zur inhaltlichen Erarbeitung der Schiedsrichter-Ausbildung statt. Als Vertreter aus Berlin waren Wojciech Swilo, Nermin Hodzic und Katharina Ambrosius mit dabei.

 

Drei Tage lang wurden in Workshops mit den 40 Teilnehmern Themen wie Kommunikation, Teamwork, Stressmanagement und einiges mehr erarbeitet, jeweils mit dem Ziel, diese den jungen Schiedsrichtern in der Ausbildung zu vermitteln. Die gelernten Methoden sollen nun im Laufe der kommenden vier Monate bei Schiedsrichter-Lehrgängen getestet werden, um auf Grundlage der dabei gemachten Erfahrungen beim zweiten Gruppentreffen in Istanbul (28.-31.07.16) ein vollständiges Ausbildungs-Manual zu erarbeiten.

 

Beim aktuellen Basislizenz-Lehrgang in Zehlendorf werden bereits einige dieser Methoden ausprobiert, bisher mit positivem Ergebnis.

Über den Abschluss-Workshop und der daraus resultierenden Umgestaltung der Schiedsrichter-Ausbildung in Berlin werden wir im Sommer berichten.

 

      

Gruppenarbeit mit Nermin Hodzic                                                               und Wojciech Swilo                                                                Referent Winfried Gintschel (DBB)

 

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