Sie sind hier: Nachrichten > 
DeutschEnglishFrancais
4.2.2012 : 13:40 : +0100

News

Berliner Pokalsieger 2010:
Basketball Berlin Süd (Damen) und VfB Hermsdorf (Herren)

   
 










Halbfinale Damen
 
Basketball Berlin Süd
City Basket Berlin  
63
:
36  
ASV Berlin
- Karower Dachse 
109
:28  

Finale Damen
 
Basketball Berlin Süd 
-ASV Berlin 
76
:49 

Halbfinale Herren
SV Empor-VfB Hermsdorf56
:
93
SVB Brauereien-DBV Charlottenburg   
58
:
90

Finale Herren
VfB Hermsdorf-DBV Charlottenburg 
97
:
64

  

  

VfB Hermsdorf: 1. Herren feiern Berliner Pokal

[Hdf] Die 1. Herren gewannen das Pokalfinale gegen den DBV Charlottenburg überraschend deutlich mit dreißig Punkten Differenz. Schon zur Halbzeit führten die Nordberliner mit 33 Punkten Differenz spielentscheidend.

Somit endet eine erfolgreiche Saison für die Nordberliner, die unter Coach Jan Michaelis nicht nur den Klassenerhalt in der 1. Regionalliga Nord feierten, sondern auch mit dem Berliner Pokal das Recht, im DBB-Pokal anzutreten, gewannen.





Basketball Berlin Süd: BBS-Damen sind Berliner Pokalsieger 2010

[BBS] Nach einem deutlichen Sieg im Halbfinale gegen City Basket Berlin (63-36) wollten die BBS-Damen nun auch im Finale den Angstgegner ASV Berlin bezwingen und so eine erfolgreiche Saison krönen. Doch der Sonntagmorgen beginnt nicht optimal! Es herrscht Verärgerung im Team des BBS, denn eine kleine Gruppe Spielerinnen feierte bis in die Morgenstunden und begannen dementsprechend mit dem Warm-Up. Während der Spielvorbereitung konnte aber auch dieses Problem aus der Welt geschafft werden und so konnte nun konzentriert das Ziel Pokalsieg ins Visier genommen werden.

BBS startete etwas nervös und ASV nutzte einen Fehler in der Verteidigung sofort mit einem erfolgreichen Dreier. Im Gegenzug konnte Franzi Schmidt, die ein überragendes Final Four spielte, per Dreier ausgleichen. Bis in die 5. Spielminute entwickelt sich ein offener Schlagabtausch (9-8). In der Folge BBS dann aber treffsicherer in der Offensive und konsequenter in der Verteidigung. Mit einem 10-2-Run, in dem Julia Halbleib sechs Punkte beisteuerte, ging es in die Viertelpause (19-10).

Im zweiten Viertel agierte BBS unverständlicher Weise etwas nervös, auch weil ASV nun mit mehr Engagement in der Defensive zu Werke ging. Vor allem aber wegen einer schlechten Raumaufteilung im Angríff gegen Zonenverteidigung der Gäste. Unnötige Fouls verschärften die Probleme bei den jungen Frauen aus Lankwitz. Mit einem Korb in letzter Sekunde konnte Jule Jost den knappen Vorsprung von drei Punkten in die Halbzeit retten (28-25).

In der Halbzeitbesprechung erinnerten die Coaches Lars Bothe und Marc Transfeld ihr Team an die Ziele in Offense und Defense, wiesen auf mehr Einsatz in der Penetration Defense und dem Rebounding hin, und forderten eine bessere Raumaufteilung in der Offense sowie mehr Bewegung ohne Ball ein. Hochmotiviert ging es die zweite Halbzeit.

BBS startete famos und führte nach einem Dreier von Dani Vogel in der 25. Spielminute 45-31! Diesen Vorsprung ließen sich die Mädels nun nicht mehr nehmen, aber statt einen Gang zurück zu schalten, wurde mit noch mehr Leidenschaft gespielt. Im weiteren Verlauf spielte nur noch der BBS, der ASV fand kein Mittel gegen die sehr beweglichen Angriffe der Südberlinerinnen. Immer wieder durch gutes Passspiel und ausgezeichnete Bewegung ohne Ball die freie Spielerin gefunden. So kam es zu freien Würfen und jeder Menge Fouls durch den ASV. Mit einem Vorsprung von 20 Punkten ging es in den Schlussabschnitt (58-38).

Im letzten Viertel einer erfolgreichen Saison ließen sich die Mädels die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Weiterhin wurde im Angriff hervorragend zusammengespielt. Spätestens nach einer wunderschönen Bewegung von Center Betti Westebbe war der ASV vollständig demoralisiert und glaubte nicht mehr an eine mögliche Aufholjagd (35., 63-40). Ohne viel Gegenwehr spielte BBS das Finale souverän zu Ende und gewann am Ende auch in der Höhe verdient mit 76-49. BBS ist damit erstmals in der Vereinsgeschichte BBV-Pokalsieger der Damen! Durch den Erfolg erlangten die Spielerinnen und Trainer das Recht, in der nächsten Saison im DBB-Pokal anzutreten.



ASV Berlin: Aus dem 2. Streich wurde nix

[ASV] Im 2. Berliner Pokalfinale hintereinander (nach Sieg über City im Pokal 2009) blieb den ASV-Ladies der Folgestreich verwährt.

BBS hatte in heimischer Halle strikt etwas dagegen. Nach 23:26 zur Halbzeit zeigte 1.-Regionalliga-Aufsteiger BBS seine Stärke und gewann völlig verdient mit 49:76 den Berliner Pokal.

Coach Topal über die bittere Niederlage: "BBS wollte es einfach mehr als wir und hat daher verdient gewonnen. Wir haben keine Rebounds geholt und nicht verteidigt, zudem hatten wir vorne die Hosen voll. Dennoch, eine recht erfolgreiche Saison kam zum Ende und ein 2. Platz ist auch was."

Ach ja: Welcome back Ireti Amojo!

09.05.2010 21:53 Alter: 2 Jahre