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News - Road to Heidelberg

18.09.2017  BBV-Geschäftsstelle

Road to Heidelberg

Das Bundesjugendlager für die Jahrgänge 2002 weiblich und 2003 männlich steht Anfang Oktober im Programm der Kadermannschaften aus Berlin. Um auch in der Vorbereitung bereits Baden-Württembergische Luft zu schnuppern, reisten die beiden Berliner Team am zurückliegenden Wochenende in die dortige Landessportschule Steinbach.

ALLE FOTOS findet ihr auf Instagram und auf Facebook

 

Weibliche 2002er und 2003er

Nach der Anreise mit der Deutschen Bahn wurden Körper und Geist in einem lockeren Training reaktiviert. Danach ergänzte eine kurze Videositzung den Nachmittag.

 

Im Anschluss an das Abendbrot folgte das erste Spiel gegen die SG Südwest (LV Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland). Die Berliner Mädchen fanden offensiv gut ins Spiel, offenbarten aber immer wieder Probleme in der Transition Defense und beim Defensivrebound. In der zweiten Halbzeit konnte sich die Berliner Mannschaft zuerst etwas absetzen, konnte jedoch am Ende einen starken Lauf der Gastgeber nicht stoppen. So endete die reguläre Spielzeit mit einem Unentschieden, in das beide Teams als Endresultat im Sinne der Gesamtbelastung einwilligten.

 

Der Samstag begann mit einem frühen Frühstück und einer anschließenden 1stündigen Trainingseinheit. Nach dem Mittagessen wurden in einer Videositzung offensive und defensive Situationen analysiert.

Am Nachmittag spielte die Berliner Auswahl dann gegen das WNBL Teams aus Heidelberg. Dieses Spiel gewannen die Berlinerinnen souverän, vor allem über eine solide Defense mit daraus resultierenden, gut ausgespielten Überzahlsituationen.

Im Kraftraum wurde noch ein Stabiprogramm absolviert, bevor nach dem Abendbrot Sauna und Schwimmbad das Tagesprogramm abschlossen.

 

Für den Sonntag hatten sich die Berliner Auswahlspielerinnen einiges vorgenommen, sie wollten dem Team der SG Süd nochmals einen großen Kampf bieten. Leider gelang dies nur bis Mitte der ersten Halbzeit. Danach übernahmen die Spielerinnen der SG mit Intensität und Körperlichkeit das Spiel und ließen die Berliner Mädchen auch nicht mehr rankommen. Mit 20 Punkten wurde das Spiel am Ende deutlich verloren, wobei die größte Differenz davon im 2. Viertel zugelassen wurde.

Die Fahrt nach Steinbach war sportlich wieder sehr wertvoll und hat uns wichtige Erkenntnisse geliefert.

Folgende Spielerinnen bildeten die Berliner Mannschaft in Steinbach:

 

vordere Reihe (von links nach rechts): Clara Kelly (TuSLi, früher RSV Eintracht), Evi Henniges (Hermsdorf / ALBA, früher City), Clara Wilke (TSC Spandau / ALBA, früher 1860 Spandau), Gemma Grüttner Bacoul (TuSLi), Inesa Kahrovic (TSC Spandau / ALBA – Trainingskader, früher 1860 Spandau), Martha Pietsch und Lilly Driesener (beide TuSLi, beide früher RSV Eintracht)

hintere Reihe (von links nach rechts): LT Heiko Czach, Helen Spaine (TuSLi), Viktoria Klein (Hermsdorf / ALBA), Lea Wenzel (Hermsdorf / ALBA), Leoni Gallus (ALBA), Lina Sontag und Tabea Fox (TuSLi), VT Gülhan Stegmann

 

Vielen Dank auch an Gülhan für die sehr große & hochgeschätzte Hilfe bei der Betreuung der Mädchen und auch an Physiotherapeut Robert Brandt für die Unterstützung in Steinbach!

 

 

Männliche 2003er

Das Bundesjugendlager für die männlichen 2003er markiert das lang erwartete Ziel der auf Platz eins gesetzten Spieler der Berliner Auswahl. Dabei trainieren sie seit nun mehr 4 Jahren im Nachwuchsleistungs Programm des BBV. Im Pulskader vor vier Jahren tummelten sich noch bis zu 60 Spieler in der Max-Schmeling-Halle und wurde in den Grundtechniken geschult und stetig weiter entwickelt. Seit zwei Jahren wurden anschließend in einem wöchentlichen Training gemeinsam intensiver an der positionspezifischen und taktischen Ausbildung gearbeitet. Bei zahlreichen Turnieren, Camps, Leistungsligen, Testspielen und Turnierfahrten wurde gegen verschiedene Mannschaften das Zusammenspiel perfektioniert.

 

Nun befindet sich die deutlich verkleinerte Mannschaft bestehend aus 14 Spielern auf der Zielgerade zum Bundesjugendlager am 30. September bis zum 04.Oktober. als letzter Zwischenhalt zum BJL 2017 steht traditionell der letzte Lehrgang in der Sportschule in Steinbach auf dem Programm. Dabei trifft die Mannschaft zum letzten mal auf verschiedene Auswahlmannschaft aus dem Süden Deutschlands. In diesem Jahr wurden Hessen und die SG Süd als Kontrahenten ausgewählt. Besonderes Augenmerk lag dabei vor allem auf der Hessischen Auswahl, da diese unteranderem zu den Vorrundengegnern beim Bundesjugendlager zählen.

 

Nach einer problemlosen Anfahrt mit der Deutschen Bahn forderte uns am Freitag, nach einem kurzen Training bereits, die SG Süd zu einem ersten Kräftemessen. Die erste Halbzeit war dabei von etwas ungenauer Arbeit im Defensiv-Rebound und in der 1-1 Defense geprägt. Entsprechend konnte die BBV-Auswahl nur mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit gehen.

Die Aufgabe für den zweiten Abschnitt war also klar: mehr Druch und höhere Intensität in der Verteidigung. Mit zwei Ballgewinnen und schnellen Punkten aus dem resultierenden Fastbreak konnte dies sogleich umgesetzt werden. Intensität und Konzentration stimmten nun, sodass die Berliner Jungs schnell das Spiel kontrollieren konnten und letztlich einen verdienten Sieg einfuhren.

 

Der Samstag Begann nach einem köstlichen Frühstück mit einer Videoanalyse und Teambesprechung, bevor im Anschluss das mit Spannung erwartete Spiel gegen die körperlich überlegenen Hessen wartete. Mit viel Mut und der nötigen konzentration gingen die 13 Spieler aus Berlin an die Aufgabe heran, dieses Spiel zu gewinnen. Die Hessen machten es uns allerdings alles andere als Leicht die Obernhand zu erlangen. Guter Teambasketball an beiden Enden des Feldes führten aber letztlich dazu, dass Berlin sich zwischenzeitlich auf bis zu 26 Punkten absetzen konnte. Mangelde Konsequenz und ein leichter Übermut zum Ende des Spiel führten nochmals dazu, dass Hessen bis auf 12 Punkte herankommen konnte, jedoch wurde letztlich auch das zweite Spiel souverän gewonnen.

An Nachmittag durften die Spieler nach einem letzten Krafttraining nochmals im Schwimmbad und in der Sauna entspannen, bevor es am Sonntag erneut gegen die Gastbegeber der SG Süd zum zweiten Kräftemessen kam.

 

Die Spieler der SG Süd gingen dabei im frühen Spiel mit deutlich mehr Mut und konzentration zu Werke und konnten unsere Mannschaft somit mehr als 6 Minuten am Korberfolg hindern. Alleine die hervoragende defensiv Leistung der Berliner verhinderte, dass die SG Süd sich absetzen konnte. Mit etwas Glück und einigen gelungenen Aktionen konnten die Berliner zur Halbzeit auf 15:10 verkürzen.

Eine deutliche Leistungssteigerung war daher mehr als nötig. Zwei schnelle Körbe leuteten die zweite Halbzeit ein und ein anschließender Dreier bestätigte die Trendwende in diesem Spiel. Endlich vielen die Bälle und der Bann wr gebrochen. Im weiteren Verlauf wuchs das Selbstvertrauen weiter und der Abstand konnte vergrößert werden. Die SG Süd zeigte damit jedoch erneut, dass man sie nicht unterschätzen darf und immer mit Ihnen zu rechnen ist.

Nach diesem Erfolgreichen Wochenende reisen wir mit breiter Brust nach Berlin und freuen uns auf den letzten Abschnitt zum Ziel in Heidelberg!

 

Folgende Spieler bildeten die Berliner Mannschaft in Steinbach:

John Ekeagu (ALBA, früher DBC), Carl Trost (ALBA), Gian Aydinoglu (ALBA, früher DBV) Tayler Schäplitz (DBV, früher BSC) Thorben Seithe (DBV, früher Dragons), Finn Siedel (Higher Level/ALBA), Clint Hamann (Higher Level/ALBA, früher BBC 90), Jan Rüggeberg (Higher Level/BG Zehlendorf) Simon Fejer ( BLZ/BBC 90), Fynn Fischer, Linus Briesemeister, Ole Zimmermann, Ferdinand v. Saldern (alle TuSLi)

Betreut wurde die Mannschaft von Landestrainer Robert Bauer und den Verbandstrainern Sven Schultze und Max Wiese, sowie Physiotherapeut Robert Brandt.

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