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News - Bericht aus Chemnitz und Ostrava

29.03.2016  KatharinaAmbrosius

Bericht aus Chemnitz und Ostrava

Kurzbericht vom LVT Chemnitz für BBV w2001

18.-20.03.2016

 

Nach dem Landesverbandsturnier in Steinbach vor 14 Tagen fand am vorletzten Wochenende das zweite regionale Sichtungsturnier für den Jahrgang 2001 weiblich in Chemnitz statt. Unter den Augen von Bundestrainer Stefan Mienack absolvierten die Landesverbände MDA (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), Niedersachsen, Bayern, Hessen, Nord (Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) und Berlin Spiele gegeneinander.

 

Die Mannschaft des BBV bildeten (von links nach rechts):

Meret Kleine-Beek (TuSLi), Leyla Öztürk (ALBA / TuSLi, früher City), Sarah Müller (TuSLi), Annika Polak (Hermsdorf  / ALBA), Victoria Poros (TuSLi), Merle Mailahn (ALBA, früher BBC Köpenick), Johanna Rosenthal (TuSLi), Laureen Schwedt (ALBA, früher BSC & City), Lisa Kamecke (Hermsdorf), Elisa Billepp, Marlene Schick (beide TuSLi) und Antonia Pleßner (ALBA / Fürstenwalde)

 

Für die Berlinerinnen begann das Turnier nach einer entspannten Anreise mit der Deutschen Bahn am Freitagabend mit dem Spiel gegen Niedersachsen. Nach einem guten Start ließ die Berliner Mannschaft leider in Konzentration und Intensität nach und auch dadurch fand die Mannschaft aus Niedersachsen wieder ins Spiel zurück. Obwohl ohne 2 Spielerinnen aus der starting five angetreten, gestalteten sie das Spiel ausgeglichen. Berlin hatte Probleme in der Verteidigung der Spielerinnen ohne Ball und beim defensiven Rebound. Letztlich zehrten die Berliner Mädchen vom Vorsprung der ersten Minuten und gewannen das Spiel mit 47:41.

 

Samstagmorgen, im ersten Spiel des Tages, hieß der Gegner MDA. Defensiv leider mit den gleichen Problemen wie am Vorabend hadernd fand das Team BBV aber offensiv recht schnell ihren Rhythmus. Mit guten Entscheidungen im Überzahlspiel und in der Transition offense setzte man sich schnell vom Gegner ab und entschied dieses Spiel am Ende mit 64:40 für sich.

Am Nachmittag ging es gegen Hessen, bei denen auch 2 Spielerinnen aus der Starting Five (wegen Krankheit) fehlten. In der ersten Halbzeit offenbarten die Spielerinnen aus Berlin einige defensive Schwächen. Hilfe aus dem Passweg wurde von den Hessinnen mit einer hohen Trefferquote von „langen Zweiern“ oder gar Dreiern bestraft, oft war man einfach zu spät. Offensiv spielte das Team aus Berlin stabil. In der zweiten Mannschaft gelang es defensiv deutlich konsequenter zu sein, die eigene Offense blieb konstant, wodurch der Sieg am Ende doch noch recht deutlich ausfiel (61:41).

 

Das letzte Spiel bestritt die Mannschaft aus der Hauptstadt gegen das Team Nord. Nach der Videoanalyse am Vorabend wollte man vor allem defensive Ziele erreichen. Es wurde engagiert verteidigt, leider oftmals mit den Händen an der falschen Stelle. Dadurch standen die Norddeutschen sehr oft an der Freiwurflinie und erzielten von dort die Hälfte ihrer Punkte. Diese Quote hielt auch in der zweiten Halbzeit Bestand. Offensiv agierten die Berlinerinnen wiederrum sehr konsequent, bewegten den Ball gut und schlossen mit einer guten Quote ab. So stand am Ende ein deutliches 68:26 auf dem Scoreboard.

 

Nach dem letzten Spiel lud der Bundestrainer 6 Berliner Spielerinnen in das DBB-Regionalcamp über Pfingsten ein. Leni, Elisa, Vicky, Merle, Leyla und Meret gehören zu den 24 Spielerinnen aus ganz Deutschland, die dort um die Plätze für die Maßnahmen der u15 Nationalmannschaft im Sommer 2016 kämpfen werden. Annika wurde als Ersatzspielerin nominiert.

Gratulation für dieses tolle Ergebnis an alle Spielerinnen, Familien, Heimtrainer und dem weiteren wichtigen Umfeld.

 

Vielen Dank an Anne und Elli, die bei der Betreuung dieses Jahrgangs im regulären Training stets eine wichtige Hilfe sind und die beide auch in Chemnitz gewohnt engagiert und professionell bei der Betreuung der Mädchen an meiner Seite waren.

 

LT Heiko Czach

 

 

Bericht vom Internationalen Turnier in Ostrava

23.-27.03.2016

 

Nachdem der BBV lange Jahre am Osterturnier in Prag teilgenommen hatte, fuhr man nun bereits zum vierten Mal nach Ostrava. In diesem Jahr bestand das Feld der Mannschaften aus 149 Teams aus über 10 Ländern, vor allem aus dem osteuropäischen Teil Europas.

Die BBV Delegation wurde von den Jahrgängen 2002 und 2003 weiblich sowie 2003 männlich gebildet.

 

Mädchen:

Insgesamt standen 22 Mädchen zur Verfügung, die in 2 Altersklassen antraten (u13 & u14). Einige der jüngeren Mädchen spielten doppelt und unterstützen so das Team in der u14. In der u13 standen sich 8 Mannschaften in 2 Vorrundengruppen gegenüber, in der u14 bildeten 12 Mannschaften in 3 Gruppen das Spieltableau.

 

Bei beiden Mannschaften war am Anfang des Turnieres die Aufregung und Anspannung fühlbar. Zudem sorgte die dynamische und rustikale Spielweise der Gruppengegner für eine Erweiterung des Erfahrungsschatzes. Die Berliner Mädchen passten sich im Verlauf der Spiele aber mehr und mehr den Anforderungen an und konnten bezüglich des technischen Niveaus mehr als ebenbürtig agieren. Probleme bereiteten die sehr ballorientierte Verteidigung mit vielen Spielerinnen im Bereich der Zone und das durchgängig hohe Spieltempo.

 

Die u14 begann das Turnier mit 2 Siegen in der Gruppe, bevor es im Spiel um den Gruppensieg eine knappe Niederlage mit 2 Punkten gab. Dadurch mussten die BBV Mädels im Überkreuzvergleich gegen den Titelverteidiger (und auch späteren neuerlichen Turniersieger) spielen und verloren leider. Nach einem guten Beginn, konnte man leider in der 1.HZ den Gegner nicht stoppen und kassierte zu viele Punkte. Durch diese Niederlage rutschte man in die Runde um die Plätze 4-6. Diese beiden Spiele konnten wieder erfolgreich gestaltet werden, demzufolge die u14 das Turnier auf dem 4. Platz beendete!

 

 Die u13 startete sehr nervös in ihr erstes Spiel, konnte sich aber in der zweiten HZ stabilisieren und gewann schließlich    noch souverän. Nachdem auch die beiden anderen Gruppenspiele gewonnen werden konnten, ging es als Gruppensieger in die  Überkreuzspiele. Vor allem dank der besseren Abschlussquote und weniger Ballverlusten, konnten Viertel- und Halbfinale  gewonnen werden. Im Finale wartete die Mannschaft des Gastgebers. Nach einem guten Beginn wurden die Gegner aggressiver  und forcierten viele Fehler der Berliner Spielerinnen. Somit war das Spiel ab dem dritten Viertel ausgeglichen und endete durch  einen Treffer kurz vor Schluss mit einem Sieg für das Team des BBV! Gratulation!!!

 

 Folgende Spielerinnen spielten für den BBV in Ostrava:

 Martha Pietsch (RSV Eintracht), Clara Wilke (1860 Spandau), Paula & Helen Spaine (TuSLi), Lilly Pelka (TuSLi), Lilly Driesener  (RSV Eintracht), Nika van der Brock (ALBA), Laura von Mering (ALBA), Charlotte Lehmann (Südwest), Naima Isichei (TuSLi),  Gemma Grüttner-Bacoul (TuSLi), Noelia Schwedt (BGZ, früher City), Leonie Gallus (ALBA), Lene Kruse (TuSLi)

 Viktoria Klein (Hermsdorf), Evi Henniges (Hermsdorf, früher City), Zora Noak (ALBA), Anastasia Pjanovic (Südwest), Lea Wenzel  (Hermsdorf), Ella Richling (BBC Köpenick), Viktoria Wagner (BBC Köpenick), Sirke Farwick (ALBA)

 

Vielen Dank an Gülhan und Elli für ihre tolle Unterstützung bei der Betreuung der Spielerinnen!!

 

Jungen:

Nach dem  Turniersieg des letzten Jahres in der eigenen Altersklasse war der BBV 03er-Kader schon zum zweiten Mal bei dem internationalem Turnier in Ostrava / Tschechien, wo man wie immer auf viele physisch spielende Teams aus Südost- und Osteuropa traf.

 

Dieses Jahr spielten die Berliner Jungen eine Altersklasse höher bei den 2002ern mit, um noch härtere und intensivere Gegner und Spiele zu bekommen.

Die wiederum guten Bedingungen in der Unterkunft im Best Western Hotel Ostrava mit der Möglichkeit dort sogar Krafttraining zu machen, viele Videoanalysen der Spiele und die gute Turnierorga mit vielen harten Gegnern lohnten sich wie immer!

 

Im ersten Spiel mussten die Berliner gegen Iskra aus der Slowakei antreten, die sich nach intensiver erster Halbzeit mit Anlaufproblemen in der zweiten Halbzeit mit 56:39 (17:18) der hohen Intensität der Berliner Verteidigung geschlagen gaben.

 

Im zweiten Spiel, das sehr physisch vom Mladenovac aus Serbien angegangen wurde, waren die Berliner 03er extrem heiß und schnell vom Sprungball an auf den Füßen. Sie überrannten den Gegner förmlich zu Beginn und nahmen den harten physischen Kampf mit den kräftigen Serben an, mit dem diese das Spiel zu drehen versuchten, so dass am Ende mit 37:30 (25:18) gewonnen wurde.

 

Das dritte Vorrundenspiel begann für die Berliner eigentlich erst im 4. Viertel, in dem sie einen 13-Punkte-Rückstand, resultierend aus schwachen Trefferquoten der ersten drei Viertel, innerhalb von wenigen Minuten aufholten und am Ende den Sieg mehrfach in der Hand hatten. Leider fiel keiner der letzten Korbleger rein und es gab ein „Elfmeter-Freiwurf-Schießen“, das am Ende 3:4 verloren wurde und somit das Spiel 40:41 (16:26) an den Ausrichter Ostrava ging.

 

Im letzten Vorrundenspiel gegen den  späteren Turnierzweiten Vosnik aus Bosnien ging den jungen Berlinern nach gutem ersten Viertel (11:10) die Kraft aus (u.a.  0 Punkte im 2. Viertel), so dass trotz eines Aufbäumens am Ende der Rückstand  des 2. und  3. Viertels im Endspurt nicht mehr aufgeholt werden konnte und man mit 30:36 (11:17) verlor.

Nun warteten auf die 2003er Berliner, die im 3er-Vergleich  noch Gruppenzweiter wurden, zwei weitere Spiele in der Platzierungsrunde um Platz 4. bis  6.

 

Noch einmal traf man auf extrem physische und große Gegner; die „zarten“ 2003er behaupteten sich aber weiter gut:

 

Im ersten Endspiel gegen Litia aus Litauen, die die komplette  Spielzeit eine für die Berliner Jungs neue und ungewohnte Ganzfeldzonenpresse in eine 2-3-Ball-Raum-Verteidigung und viele ungewöhnliche Systeme mit Blöcken spielten, hatten die BBV-Jungs in dem über die gesamte Spieldauer engen Spiel lange die Nase vorne. Klug wurde nach einer Eingewöhnungszeit die Press-Verteidigung der jungen Litauer immer wieder ausgespielt und diese wiederum mit Ganzfeldmannpressverteidigung unter Druck gesetzt. Bis wenige Sekunden vor dem Ende hatten die Berliner die Nase vorne. Ganz am Ende gaben Offensivrebounds für den Gegner, die das Spiele für Litia entschieden, den Ausschlag mit 41:40 (20:25).

 

Das 6. und letzte Spiel gegen den kräftigsten Gegner mit einigen wirklich großen Centern, Skopje aus Mazedonien, war dann lange von der Kraftlosigkeit  der Berliner gekennzeichnet.  Die 1-3-1 Halbfeldpresse und Zonenverteidigung der Mazedonier  wurde zwar  immer wieder sehr  gut ausgespielt, jedoch konnten die klug rausgespielten freien Würfe und Korbleger nicht vollstreckt werden und der Rückstand wuchs so kontinuierlich auf 19:52 zur Halbzeit an. In der letzten Halbzeit des Turniers sammelten sich die Berliner Jungs noch einmal und konnten diese ausgeglichen gestalten, so dass das Spiel mit 41:71 endete.

 

So wurden die 2003er am Ende mit vielen engen und intensiven Spielen guter Sechster im 15er Feld der 2002er in Ostrava. 

Es waren dabei:  Lucas Ledig, Clint Hamann & Simon Fejer (alle Köpenick), Ferdinand von Saldern, Ole Zimmermann, Fynn Fischer & Linus Briesemeister (alle TuSLi), John Ekeagu, Joel Morsi & Elias Grafe (alle DBC), Anton Schweizer (Bernau), Sanander Frau (ASV) und Jamil Hyango (City, früher BBS).

 

Betreut wurde die Mannschaft von Landestrainer Robert Bauer und Physiotherapeutin Elisabeth Tzschentke.

 

LT Robert Bauer & Heiko Czach

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