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News - BBV on Tour

20.02.2017  BBV-Geschäftsstelle

BBV on Tour

Der BBV beim Landesauswahlturnier im Süden

17.-19.02.2017

In diesem Jahr fand das traditionelle Landesauswahlturnier im Süden Deutschlands für die Jahrgänge 2002 weiblich und 2003 männlich statt. In der Landessportschule Baden-Württembergs, in Steinbach (Nähe Baden Baden) trafen die Berliner Auswahlteams dabei vor allem auf die Landeskader der südlichen Bundesländer.

Mädchen:

Bei den Mädchen bestand das Teilnehmerfeld aus Bayern, Hessen, WBV (Nordrhein-Westfalen), der SG Süd (Spielgemeinschaft aus Baden-Württemberg, Rheinland / Pfalz, Saarland) und Berlin.

Nach einem Start am Freitag noch vor der Morgendämmerung erreichte der Berliner Bus gegen 13.30Uhr die Landessportschule in den Weinbergen der Region Baden Baden. Die Zimmer wurden bezogen, im Anschluss trainierten die Berliner Mädchen eine knappe Stunde, Beine lockern und an taktische Grundprinzipien erinnern standen auf dem Programm.

Nach dem Abendbrot ging es dann ins erste Spiel des Turnieres, der Gegner hieß SG Süd. Von Anfang entwickelte sich ein temporeiches Spiel, dass auf beiden Seiten eher offensiv geprägt war. Die Berliner versuchten über schnelles Umschalten zu „einfachen Punkten“ zu kommen, schafften es aber nicht, die offensive Halbfeldstruktur der SG Süd zu stoppen. Somit entschied ein 3er kurz vor Ende des Spiels die Begegnung gegen die Mannschaft aus Berlin (57:61).

Im ersten Spiel des Samstages warteten die Bayern auf das Team aus der Hauptstadt. Probleme bei der Blockverteidigung und deutlich zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung offenbarten sich in diesem Spiel als größte Baustellen der Berlinerinnen. Über gute Entscheidungen im Überzahlspiel und einige Korberfolge aus 1-1 Situationen erspielten sie sich jedoch einen kleinen Vorsprung, den sie dann bis zum Schlusspfiff verteidigten (34:27).

Am Nachmittag hieß der Gegner WBV. In diesem Spiel offenbarten sich die „körperlichen Nachteile“ am deutlichsten. Das Berliner Team ist recht klein an Körperhöhe, versucht das durch Aggressivität in der Verteidigung und offensiver Geschwindigkeit zu kompensieren. Einige Steals hielten sie immer wieder im Spiel, aber große Nachteile im Innenspiel und Probleme beim Rebound sorgten für einen verdienten Sieg des Teams aus Nordrhein Westfalen (31:40).

Ein kurzes Stabilitäts-/Kraftprogramm, eine gemeinsame Videobesprechung und ein abendliches Ausschwimmen rundeten den Tag der Mädchen ab.

Für Sonntag blieb noch das Spiel gegen die Mannschaft aus Hessen. Beide Teams wirkten etwas müde, die Berliner konnten dann etwas schneller ihren Rhythmus finden. Sie setzten sich über Ballgewinne und daraus resultierende Vorteilsituationen ab. Trotz einer kleineren Schwächephase am Beginn der zweiten Halbzeit und einer sinkenden Trefferquote wurde das Spiel am Ende sicher gewonnen.

Nach dem Turnier in Chemnitz (17.-19.03.17) wird Bundestrainer Stefan Mienack aus seinen in Steinbach und Chemnitz gesammelten Eindrücken die Spielerinnen für das Leistungscamp an Pfingsten nominieren. Einige Berliner Spielerinnen haben sich dafür eine gute Basis geschaffen, die Entscheidung folgt aber erst dem Turnier in Chemnitz.

Die Berliner Mannschaft in Steinbach bildeten folgende Spielerinnen:

vordere Reihe von links nach rechts: Martha Pietsch (TuSLi, früher RSV), Evi Henniges (Hermsdorf / ALBA, früher City), Clara Wilke (TSC Spandau, früher 1860 Spandau), Clara Kelly (TuSLi, früher RSV), Lilly Driesener (TuSLi, früher RSV), Inesa Kahrovic (TSC Spandau)

hintere Reihe von links nach rechts: LT Heiko Czach, Lina Sontag (TuSLi), Viktoria Klein (Hermsdorf/ALBA), Lea Wenzel (Hermsdorf/ALBA), Tabea Fox (TuSLi), Gemma Grüttner Bacoul (TuSLi), Helen Spaine (TuSLI), VT Gülhan Stegmann

Vielen Dank an Gülhan für ihre sehr wichtige und sehr engagierte Hilfe bei der Betreuung der Mädchen und auch an Physio Chloé Weiß, die sowohl unsere Mädchen als auch Jungen physiotherapeutisch gepflegt hat.

 

Jungen:

Für die Jungs und uns  war das ein extrem wertvolles Turnier. Erstmals trafen wir ja auf die starken Landesverbandsmannschaften aus dem Süden und man muss sagen, die Jungs haben das sehr gut gemacht.

Wir haben  viele verschiedene Erfahrungen bei den intensiven Spielen in Steinbach gemacht.

Für die Jungen ging es am Freitag nach einem kurzen Training gegen die Spielgemeinschaft Rheinland-Pfalz / Saarland. Dabei sah man den Spieler die lange Busfahrt in den Knochen an, was vor allem in den ersten Minuten zu einigen Unkonzentriertheite führte. Die Mannschaft fing sich jedoch schnell und konte das Spiel letztlich mit 69:32 für sich entscheiden.

Nach einer kurzen Analyse genossen die Jungs den Rest des Abends und vor allem ihre komfortablen Unterkünfte. Dabei sollten sie vor allem Kraft und Energie tanken, um am Tag 2 die vermeindlich schwersten Spiele des Turniers gegen BBW (Baden-Württemberg) und Bayern positiv zu gestalten.

Der zweite Tag begann nach dem Frühstück mit einer intensive Video-Vorbereitung auf das Spiel gegen den Gastgeber BBW. Die Spieler gingen folglich hoch motiviert und gut vorbereitet in das Premiere-Spiel gegen die Schwaben. Dabei entwickelte sich gegen die Körperlich starken gegner von Beginn ein munterer Schlagabtausch. Die Berliner versuchten unter den Brettern die körperliche Unterlegenheit mit konsequentem Box-Out auszugleichen und aus der guten Rebound-Arbeit schnelle Fastbreakabschlüsse zu kreieren. Dank verbesserter Verteidigungsintensität gingen die Jungs mit einer 22:10 Führung in die Halbtzeit.

Im Zweiten Durchgang verteidigten die Berliner ihren Vorsprung und konnten mit stets passenden Aktionen die Bemühungen der Gastgeber kontern und die Führung zum Endstand von 52:35 ausbauen.

 

Anschließend folgte der Double-Header gegen Bayern! Sowohl die Mädchen, als auch die Jungen spielten zum ersten Mal gegen den ewigen Rivalen aus dem Süden. Dabei entwickelten sich in beiden Hallen zwei Duelle auf Augehöhe. Die Jungen konnten nach einer eher gemütlichen Vorbereitung, zu Beginn die Intensität nur schwer entgegensetzen und liefen fortan einem Rückstand hinterher. Mit einem Kraftakt und einer hervorragenden Freiwurfqoute betrug der Rückstand zur Halbzeit 24:26.

Im zweiten Durchgang spielte Bayern weiterhin mit einer hohen Intensität und hohem Tempo, welches jedoch nun besser durch die Berliner gekontert werden konnte. Die Trefferquote und das Entscheidungsverhalten in der Offensive litt jedoch folglich unter der ungewohnten Geschwindigkeit. Eine hohe Turnoverrate und Pech beim letzten Angriff verhinderten ein versöhnliches Ergebnis, sodass die Berliner zwar die zweite Halbzeit für sich entscheiden konten, aber letztlich das Spiel unglücklich mit 38:39 abgeben mussten.

 

Vor dem Anpfiff des letzten Spiels war dank der Gegnerichen Ergebnisse der Turniersieg weiterhin möglich. Durch einen konzentrierteren Auftritt der Mannschaft und verbessertem Passverhalten konnten die Berliner schnell klare Tatsachen schaffen und das Spiel kontrollieren. Einzig die unterirdische Trefferquote verhinderte ein deutliches Absetzen in den ersten 15 Minuten. Im zweiten Abschnitt konnten die Berliner das Tempo aufrecht erhalten und zeigten sich im Abschluss etwas konsequenter. Durch das 46:25 konnten die Berliner am Ende den Kampf um den  Turniersieg für sich entscheiden.

 

Die Berliner Mannschaft in Steinbach bildeten folgende Spieler:

vordere Reihe von links nach rechts: Finn Siedel (ALBA), Elias Grafe (DBC Berlin), Gian Aydinoglu (DBV), Berkant Özdemir (DBV früher City/Lira/BBS), Linus Briesemeister (TuSLi), Tayler Schäplitz (DBV früher BSC), Victor Avianus (TuSLi)

hintere Reihe von links nach rechts: LT Robert Bauer, Jan Rüggeberg (BGZ), Ferdinand v. Saldern (TuSLi), Clint Hamann (ALBA früher BBC90), Fynn Fischer (TuSLi), Ole Zimmermann (TuSLi), Thorbe Seithe (DBV früher Dragons/BBC90), VT Max Wiese

 

Mehr Fotos findet ihr hier.

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