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News - „Copenhagen Invitational“

20.06.2017  MonaKienast_BBV

„Copenhagen Invitational“

Das 10. Mal „Copenhagen Invitational“.

 

Als einziger Verband hat der BBV von Beginn an  jeder der zehn Auflagen des internationalen Turniers für U15 Nationalmannschaften  männlich  und  weiblich teil, um seinen D4-Kadern nach der Sichtung des DBB in Heidelberg im Oktober des Vorjahres eine tolle internationale Erfahrung auf höchstem Niveau zu geben.



Mädchen:

Die Mädchen mussten sich in der Gruppenphase gegen eines der zwei teilnehmenden Teams der Dänen, das Team aus Norwegen und der Niederlande beweisen. Am Freitagvormittag (16.06.2017) starteten die 2002/03-erinnen gegen physische und transitionstarke Norwegerinnen in das Turnier. Die Mädchen waren von Anfang an konzentriert, konnten durch viele Fastbreaks einfache Punkte erzielen und vor allem in der Defense zeigten sie sich wach und aggressiv. Sie bewiesen, dass sie mit internationaler Härte umgehen und gegen Kontakt abschließen können. Die zu Beginn erspielte Führung wurde zu keiner Zeit abgegeben und jede Spielerin hatte Anteil am erfolgreichen Turnierstart. Endstand 66:51 gegen Norwegen.

Im zweiten Spiel ging es gegen Dänemark in ein zunächst ausgeglichenes Spiel. Mit 15:11 entschied man vor allem durch erfolgreiche Schnellangriffe und gut ausgespielte Würfe die ersten 10 Spielminuten für sich.
Leider verlor die Mannschaft im zweiten Viertel ihre Führung gegen aggressive und reboundstarke Däninnen. Durch unkonzentrierte Verteidigung ließ man die dänische Auswahl durch einfache Fastbreak-Punkte ins Spiel kommen. Während die Würfe der Berlinerinnen ihr Ziel nicht fanden, spielten sich die Gastgeberinnen in einen Rausch und bestimmten das Spiel. Der Druck in der Defense konnte zwar im Spielverlauf erhöht werden, aber das reichte nicht mehr, um das Spiel zu drehen. In der Offense fehlten die nötigen Treffer und Rebounds.
Erst im letzten Viertel schaffte es die Berlin-Auswahl wieder zweistellig zu punkten. Zwei Minuten vor Schluss gelang den Spielerinnen aus Dänemark ein 10:0 Run, was das Spiel endgültig entschied. Die Mädchen aus Berlin mussten sich mit 43:63 gegen die später Turnierdritten geschlagen geben.

Da man gegen die Däninnen die Chance auf den ersten Platz in der Gruppenphase verpasste, wollte man nun am Samstagmorgen (17.06.2017) alles dafür tun, gegen die Niederlande Gruppenzweiter zu werden. Konzentriert, mit viel Druck in der Defense und schnellen Angriffen bestimmten die Berlinerinnen die ersten Spielminuten. Die Niederländerinnen wurden mit 9:2 förmlich überrannt.
Nach einer Auszeit wachten die Mädchen aus der Niederlande auf und waren vor allem von der Dreierlinie erfolgreich. Das erste Viertel endete nach drei erfolgreichen Dreiern 11:16 für die Gegnerinnen. Doch die 2002/03erinnen aus Berlin lernten daraus und verbesserten ihre Close-Out-Verteidigung. Es folgte ein aggressives, schnelles und spannendes Spiel. Halbzeitstand 25:33.


Im dritten Viertel schafften die Mädchen aus Berlin einen 8:0 Run. Getragen von diesem Lauf und einer lautstarken Bank hielten die Berlinerinnen das Spiel knapp und konnten in den letzten drei Minuten das Spiel mit einem weiteren 13:0 Run drehen. 36 Sekunden vor Schluss lag die Berlin-Auswahl mit 6 Punkten in Führung. Den Niederländerinnen gelang es nochmal zweimal den Ball erfolgreich zu verwandeln.
Nach einer Auszeit wurden die letzten Sekunden im Berliner Vorfeld gestartet. Mit einem Foul versuchten die Spielerinnen aus der Niederlande die Zeit zu stoppen. Ein Freiwurf wurde getroffen und die Niederländerinnen hatten aus einem Rebound den letzten Ballbesitz. Durch aggressive, aber besonnene Verteidigung, konnten die Berlinerinnen einen weiteren Korb verhindern und das Spiel am Ende 63:61 für sich entscheiden.

 

Aufgrund des Turniermodus spielten die Mädchen als Gruppenzweite gegen den Gruppenzweiten einer anderen Gruppe in einer Zwischenrunde um die Plätze 5-8. Eines der beiden schwedischen Auswahlteams stand damit den Kaderspielerinnen am Samstagabend entgegen. Durch viel Ballbewegung und hohem Tempo konnte sich Berlin 7:2 absetzen und das erste Viertel 15:11 für sich beenden.
Danach folgte ein Spannungsabbruch. Die Spielerinnen aus Berlin wirkten plötzlich müde und langsam - der Ball wurde nur noch über eine Seite gespielt, Penetrations blieben zum Teil aus und in der Defense ließ man den Schwedinnen zu viel Platz - während die schwedischen Spielerinnen das nutzten, ihre Körpergröße wie Physis erfolgreich einsetzten und freie Würfe sicher trafen.
Nach einem 20 Punkte-Rückstand fand man in den letzten Minuten auf Berliner Seite doch noch ein bisschen Kraft, um mit besserer Körperspannung, gewohntem Defense-Druck und dem ballbewegenden Offense-Spiel der ersten Spielminuten die Führung der Gegnerinnen auf 8 Punkte zu verkürzen.
Am Ende reichte es nicht und man beendete den zweiten Spieltag mit einer 56:68 – Niederlage gegen Schweden.

 

Am dritten und letzten Spieltag ging es im Spiel um Platz 7 gegen England. Die Mädchenauswahl verpasste den Start und ließ die Engländerinnen 6:0 in Führung gehen. Nach einer Auszeit präsentierten sich die Spielerinnen deutlich wacher und zeigten, dass sie durch Druck am Ball, schnellem Spiel nach vorn und einem sehr guten Zusammenspiel aus Penetrate and Pass den Briten gleich auf sind. Diesmal konnte man vor allem in der Offense viele Rebounds sichern und damit die niedrige Wurfquote kompensieren. Die Würfe wollten einfach nicht fallen, so dass man zwar oft Ballverluste auf gegnerischer Seite provozieren konnte, dem Rückstand aber bis zum Ende nachlaufen musste. Mit minus 7 endete das hart umkämpfte Spiel (59:66). Damit beendete die 2002/03er-Mädchenauswahl das Turnier mit Platz 8.

Die Mädchen präsentierten sich insgesamt mit einer soliden Leistung und können auf ein sehr lohnendes und erfolgreiches Turnier zurückblicken.
Sie zeigten, dass sie durchaus der internationalen Konkurrenz dank hoher Einsatzbereitschaft, vor allem in der Defense, gewachsen sind.
Für die Zukunft heißt es den Druck, die Schnelligkeit und Körperspannung über 40 Minuten kontinuierlich zu halten, Rhythmus und Struktur im Offense-Spiel trotz steigendem Druck zu wahren und gut ausgespielte Würfe hochprozentiger zu verwandeln. Desweiteren gilt es im Close-Out noch schneller, in der Blockverteidigung kommunikativer und im Reboundverhalten aktiver zu agieren.

Für die Mädchen spielten:

Lilly Driesener (TuS Lichterfelde, früher RSV Eintracht), Leoni Gallus (ALBA Berlin), Gemma Grüttner-Bacoul (TuS Lichterfelde), Evi Henniges (ALBA Berlin, VfB Hermsdorf, früher City), Naima Isichei (TuS Lichterfelde), Inesa Kahrovic (TSC Spandau, früher 1860 Spandau), Clara Kelly (TuS Lichterfelde, früher RSV Eintracht), Martha Pietsch (TuS Lichterfelde, früher RSV Eintracht), Lina Sontag (TuS Lichterfelde), Helen Spaine (TuS Lichterfelde), Lea Wenzel (ALBA Berlin, VfB Hermsdorf), Clara Wilke (ALBA Berlin, TSC Spandau, früher 1860 Spandau)

 

 

Jungen:

In dem Jahr waren die 2002er Jungen  eingeladen, für Berlin waren bei den Jungen Nolan Adenkule (Alba/Higher Level, früher 1860 Spandau), Erik Penteker,  Carlo Kubitschek, Roco Greif (alle Alba), Fridrich Feldrappe (Alba/Higher Level, früher Lira), Jelani Mayani (Alba/Higher Level, früher ISS), Lennard Wölk (TuSLi), Elias Bagette (TuSLi/ISS) und Alex Schulze (Alba, früher Marzahner Dragons), Max Limbach (TuSLi, früher BGZ), Anton Hübotter (TuSLi, früher Potsdam) und Lamin Sabally (TuSLi, früher DBC) nominiert.

 

Im ersten Spiel trafen die BBV-Jungs auf Norwegen, dass zwar in der ersten Halbzeit beherrscht wurde mit aggressiver Verteidigung und sehr gutem Schnellangriff. Jedoch schlich sich der „Schlendrian“ ein, die Norweger kamen zurück ins Spiel und es musste von den jungen Berlinern am Ende ein knapper Sieg „über die Runden gebracht werden mit 66-59 (37-20).

 

Im zweiten Vorrundenspiel gegen Island stand es jeder Zeit knapp. Jedes Mal, wenn die Berliner dachten, jetzt hätten sie das Spiel im Griff, kamen die Isländer mit unbändigem Kampf zurück, am Ende wurde in dem sehr intensivem und physischen Spiel knapp mit 66-63 (35-29) gewonnen.

 

Die Vorrunde wurde abgerundet mit dem Spiel gegen eine der beiden schwedischen Teams („Schweden blau“). Die 02er aus Berlin starteten so schlecht wie noch nie in dem Turnier und fanden nie zu ihrem intensiven teamorientiertem Spiel. Zwar lief es in der zweiten Halbzeit etwas besser, der Gegner hatte jedoch schon einen zu guten Spielrhythmus, der trotz großem Kampf nicht gebrochen werden konnte, Berlin verlor mit 72-75 (31-39). 

Durch die Vorrundenergebnisse stand Berlin vorher jedoch schon als Gruppensieger fest.

 

Im Halbfinale trafen die Hauptstädter nun auf die andere schwedische Mannschaft von Schweden gelb.

Zuerst jedoch ging es zum Sightseeing nach Kopenhagen-Downtown, wo natürlich auch ein Foto mit dem weltberühmten Wahrzeichen von Kopenhagen, der „kleinen Meerjungfrau“ nicht fehlen durfte.

 

 

Nach der intensiven Analyse und mit einer sehr konzentrierten Einstellung starteten die BBVler nun im Halbfinale in die beste Halbzeit des Turniers. Schweden kam nie mit der großen Aggressivität in der Verteidigung, dem hohen Tempo und enormen Präzision im Spiel der Berliner klar. Trotz intensivem Kampf der Schweden wurde das Spiel nie wieder knapp, Berlin gewann überdeutlich aber auch in der Höhe nicht unverdient  verdient mit 95-53 (52-23) und stand zum dritten Mal bei dem Turnier im Finale!

 

In einem nie besonders hochklassigen aber stets engen und umkämpften Spiel im Finale gegen die Mannschaft von Estland, die den vermeintlichen Turnierfavoriten England im Halbfinale  ausgeschaltet hatten, gelang es keiner Mannschaft, sich ab zu setzen.

Die baltischen Kunstschützen trafen immer wieder unmögliche Würfe, spielten wechselnde Pressverteidigungen über das ganze und halbe Feld  und hielten das Spiel immer eng. Die Berliner hielten mit ihren Mitteln der intensiven Verteidigung, dem Schnellangriff und ebenfalls Distanzwürfen dagegen und konnten am Ende in einem Herzschlagfinale mit 72-70 gewinnen!

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              

                                                                                                                                                                                                                                                

Neben dem dritten Turniersieg wurde zusätzlich noch Nolan Adenkule in die All-Star-Mannschaft des Turniers gewählt!

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit den Heimvereinen, aber auch bei den Eltern, die diese erfolgreiche, aber vor allem lehrreiche, internationale Turniererfahrung den Spielerinnen und Spielern ermöglicht haben!

 

 

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