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News - Mein FSJ beim BBV

30.08.2017  BBV-Geschäftsstelle

Mein FSJ beim BBV

Mein Erfahrungsbericht zum FSJ beim Berliner Basketball Verband 

Mein Freiwilliges Soziales Jahr beim Berliner Basketball Verband geht nun zu Ende. Ein FSJ beim BBV ist sehr vielschichtig und verlangt viel Flexibilität, sowie Verantwortungsbewusstsein. Das Besondere an diesem Jahr im Verband ist die intensive Mischung aus Theorie- und Praxisarbeit.

 

Den Praktischen Teil absolviert man das Jahr über in verschiedenen Puls- bzw. Freizeitcamps, sowie in Trainingseinheiten der Landesauswahlmannschaften. Die restliche Zeit verbringt man meist in der Geschäftsstelle und übernimmt hier viele administrative und organisatorische Aufgaben. Die „heiße Phase“ geht von September bis Mitte März, da man zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich mit dem Aufrechthalten des Berliner Spielbetriebes, insbesondere in Form von Kontrollen der  Spielberichtsbögen, beschäftigt ist.

 

Nebenbei ist man zusätzlich  mit dem Anfertigen und Verschicken von Trainer- sowie Schiedsrichterlizenzen beschäftigt, bestellt Pokale oder Medaillen, oder greift den Mitarbeitern bei der Buchhaltung unter die Arme.

 

Als “Außenstehender“ versteht man gar nicht den immensen Arbeitsaufwand, den man tag-täglich in der Geschäftsstelle zu bewältigen hat.

 

Ich hätte niemals gedacht, dass es so viele Kontrollpunkte auf einem Bogen nach einem Saisonspiel  gibt. Zusätzlich war ich mir nie bewusst, wie viel Arbeit und Energie es kostet, die zwei Spielplantage vor- und nachzubereiten. Das Alles in Kombination mit den nebenbei anfallenden Aufgaben in der Geschäftsstelle, kann an manchen Tagen wirklich nervtötend sein. Der Stress ist aber auch aufgrund der fast schon familienähnlichen Atmosphäre meist schnell vergessen.

 

Nach Abschluss der Saison liegt der Fokus verstärkt auf dem praktischen Teil des FSJ`s. Die hier wohl anspruchsvollste Aufgabe war das einwöchige Basiscamp der Berliner Landesauswahlmannschaften. In dieser Woche ist man als FSJ`ler viel gefragt und bekommt eine Menge Verantwortung zugetragen. Das klingt im ersten Moment schlimmer als es ist. Für jemanden der gerne und intensiv mit jungen Kindern bzw. Basketballern zusammenarbeitet ist dies eine überraschend positive Erfahrung.

 

Während dieser Zeit bekommt man eine ganz neue Sicht auf die Dinge, die innerhalb des Verbandes passieren. Zusätzlich pflegt man das Jahr über den Kontakt mit Berliner Vereinsvertretern und Personen die für den Verband tätig sind. Man lernt stets neue Leute kennen und freut sich, diese auch nach Abschluss des Freiwilligen Sozialen Jahres, wieder zu sehen.

 

Zusätzlich ist man “verpflichtet“ an drei, jeweils einwöchigen, Seminaren des Landessportbundes teil zu nehmen. Hier lernt man seine FSJ`ler-Kollegen kennen und kann sich mit ihnen austauschen. Mir persönlich haben alle drei Seminarwochen sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch hier sehr nette Menschen kennengelernt.

 

Ich habe während meines FSJ`s sehr viele Erfahrungen gesammelt, positive wie negative. Vor allem denke ich aber, dass mich dieses FSJ beim BBV viel selbständiger und organisierter gemacht hat. Ich habe einen super Eindruck in das Berufsleben bekommen und durfte für den Sport tätig sein, den ich schon mein ganzes Leben lang mache.

Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Saison und hoffe, gemeinsam mit meinem Team im TSC Spandau, erneut um den Aufstieg mit zu spielen. Zusätzlich werde ich  in der kommenden Saison, gemeinsam mit einem anderen Freiwilligen, Schiedsrichterwart für den TSC Spandau sein.

 

Nach meinem FSJ werde ich hier in Berlin Dual Sozialversicherungsrecht studieren. Durch mein Jahr beim BBV fühle ich mich auch darauf super vorbereitet und freue mich auf die neue Herausforderung!

 

Ich werde die Arbeit beim BBV sehr vermissen und möchte mich bei allen Leuten bedanken, die mich ein Jahr lang begleitet haben!

 

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