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Geschäftsordnung des Berliner Basketball Verbandes

Stand: 2015 (letzte Änderungen durch außerordentlichen Verbandstag 2015)


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Die BBV-Geschäftsordnung kann als PDF-Datei unter Downloads & Links heruntergeladen werden.


Inhaltsverzeichnis

A. Allgemeines


A. Allgemeines

§ 1

Die Geschäftsordnung (GO) regelt die Arbeit und die Verwaltung des Berliner Basketball Verbandes (BBV), seiner Organe, der Referenten und Arbeitsgruppen in Verbindung mit den betreffenden Bestimmungen der Satzung.

B. Der Verbandstag

§ 2 Leitung und Eröffnung

Der Präsident oder ein vom Verbandstag gewählter Tagungsleiter eröffnet und leitet die Tagung.

§ 3 Delegierte

(1) Delegierte sind die stimmberechtigten Teilnehmer der Vereine.

(2) Vereine können vor Verbandstagbeginn ihre Delegierten schriftlich dem BBV bekannt geben.

(3) Sämtliche Teilnehmer sind listenmäßig zu erfassen. Die Teilnehmerliste ist in das Protokoll aufzunehmen.

§ 4 Tagesordnung

(1) Die Tagesordnung eines Verbandstages umfasst mindestens folgende Punkte:

  • a) Feststellung der Anwesenheit und Stimmberechtigung.
  • b) Genehmigung des Protokolls des vorherigen Verbandstages.
  • c) Berichte des Präsidiums und der Kassenprüfer sowie die Aussprache über die Berichte.
  • d) Entlastung des Vorstandes und des Rechtswarts.   
  • e) Beratung und Genehmigung des Haushaltsplanes.     
  • f) Anträge.
  • g) Wahlen.
  • h) Verschiedenes.

(2) Die Tagesordnung eines außerordentlichen Verbandstages umfasst mindestens folgende Punkte:

  • a) Feststellung der Anwesenheit und Stimmberechtigung.
  • b) Genehmigung des Protokolls des vorherigen Verbandstages.
  • c) Verschiedenes.

(3) Tagesordnungen werden in dieser oder einer beschlossenen Reihenfolge beraten.

§ 5 Redeordnung

(1) Rederecht haben die Delegierten sowie die Mitglieder des Vorstandes, des Rechtsausschusses und die Referenten.

(2) Zu jedem Beratungspunkt ist in der Reihenfolge der Meldungen das Wort zu erteilen. Sofern ein Antrag behandelt wird, ist dem Antragsteller zuerst das Wort zu erteilen.

(3) Der Versammlungsleiter darf jederzeit das Wort erteilen oder durch einen Vertreter Stellung nehmen lassen.

(4) Antragsteller haben das Recht auf ein Schlusswort vor der Abstimmung.

(5) Der Verbandstag beschließt über ein Rederecht anderer Teilnehmer.

§ 6 Worterteilung zur Geschäftsordnung

(1) Zur Geschäftsordnung muss das Wort sofort und ohne Rücksicht auf die Rednerliste erteilt werden.

(2) Über Anträge zur Geschäftsordnung ist sofort abzustimmen, nachdem je einem Redner Gelegenheit gegeben worden ist, dafür und dagegen zu sprechen.

(3) Anträge zur Geschäftsordnung sind

  • a) Antrag auf Schluss der Debatte,
  • b) Antrag auf Abschluss der Rednerliste,
  • c) Antrag auf sofortige Abstimmung,
  • d) Antrag auf Nichtbefassung,
  • e) Antrag auf Vertagung,
  • f) Antrag auf Kürzung der Redezeit sowie
  • g) Antrag an den Versammlungsleiter auf Erteilung einer Rüge.

(4) Anträge zur Geschäftsordnung können nur von Delegierten gestellt werden.

§ 7 Anträge

(1) Die Zulässigkeit von Anträgen zum Verbandstag ist davon abhängig, dass diese spätestens vier Wochen vor dem Termin des Verbandstages in der Geschäftsstelle mit schriftlicher Begründung eingegangen sind.

(2) Anträge zum außerordentlichen Verbandstag müssen für ihre Zulässigkeit spätestens bei dessen Eröffnung vorliegen.

(3) Dringlichkeitsanträge sind nur zulässig, wenn sie dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegen und der Verbandstag die Dringlichkeit mittels zwei Drittel der gültigen Stimmen bejaht.

(4) Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung sind unzulässig.

§ 8 Abstimmung

(1) Ein Beratungspunkt, über den abgestimmt wird, ist vor der Abstimmung im genauen Wortlaut zu protokollieren.

(2) Liegen in einer Sache mehrere Anträge vor, so ist jeweils über den weitergehenden zuerst abzustimmen. Im Zweifelsfall entscheidet der Versammlungsleiter über die Reihenfolge der Abstimmung.

(3) Die Abstimmung erfolgt durch Erheben der Stimmkarte, soweit nicht eine geheime Abstimmung von mindestens einem Drittel der Delegierten gewünscht wird.

(4) Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen gefasst. Als gültig abgegebene Stimmen gelten nur Ja- oder Nein-Stimmen.

§ 9 Wahlen

(1) Vor Wahlen ist ein Wahlausschuss von drei Personen zu bestellen, der in Fällen der geheimen Wahl das Wahlergebnis feststellt.

(2) Wahlen erfolgen durch Erheben der Stimmkarte, sofern nicht ein Delegierter eine geheime Wahl beantragt.

(3) Das Präsidium soll seine Wahlvorschläge mit der Zusendung der Anträge bekannt geben.

(4) Nichtanwesende sind nur wählbar, sofern ihre Zustimmung zur Kandidatur nachgewiesen ist.

(5) Gewählt ist, wer die Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen erhält. Wird diese Stimmenzahl bei einer Wahl, bei der mehr als zwei Kandidaten zur Wahl stehen, nicht erreicht, findet zwischen den zwei Kandidaten, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt.

(6) Sind in ein Gremium mehrere Personen gleichzeitig zu wählen, hat jeder Stimmberechtigte soviel Stimmen, wie Ämter zu besetzen sind. Gewählt sind die Kandidaten in der Reihenfolge ihrer Stimmenzahl.

§ 10 Protokoll

(1) Das Protokoll ist innerhalb von zwei Monaten den Vereinen, den Präsidiumsmitgliedern, dem Rechtsausschuss, den Referenten sowie den Kassenprüfern zu übersenden.

(2) Einsprüche gegen das Protokoll müssen binnen vier Wochen nach der Versendung des Protokolls in der Geschäftsstelle des BBV eingegangen sein. Über Einsprüche entscheidet der nächste Verbandstag.

(3) Der Wortlaut der wichtigsten Beschlüsse, insbesondere soweit sie den Sportbetrieb und das Ergebnis der Wahlen betreffen, ist unverzüglich zu veröffentlichen.

C. Das Präsidium

§ 11 Zuständigkeiten

(1) Das Präsidium legt die Grundsätze der Präsidiumsarbeit fest. Er beruft und entlässt die Referenten für

  • den Breitensport, 
  • die Schiedsrichter,
  • die Trainer.
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

und 

die Mitglieder der Leistungssportkommission (Anl. 1)

Jedes Präsidiumsmitglied leitet unter Berücksichtigung der gemeinsam definierten Ziele des Verbandes seinen Fachbereich eigenverantwortlich. 

Präsidiumsmitglieder sind:

(1) der Präsident

(2) der Vizepräsident für Finanz- und Betriebswirtschaft

(3) das Präsidiumsmitglied für Spielbetriebsorganisation

(4) das Präsidiumsmitglied für Jugendsport

(5) das Präsidiumsmitglied für Schulsport

(6) das Präsidiumsmitglied für Leistungssport

(7) das Präsidiumsmitglied für Bildung und Sportentwicklung

(8) das Präsidiumsmitglied für Mini-Basketball

 

 

§ 12 Sitzungen

(1) Die Mitglieder des Präsidiums kommen auf Einladung des Präsidenten zu Sitzungen zusammen. Auf schriftliches Ersuchen von zwei Präsidiumsmitgliedern ist eine Präsidiumssitzung einzuberufen.

(2) Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

(3) Die Sitzungen des Präsidiums sind nicht öffentlich.

(4) Bei Stimmengleichheit im Präsidium entscheidet die Stimme des Präsidenten.

(5) Im Übrigen gelten die §§ 2 (Leitung und Eröffnung), 5 (Redeordnung), 6 (Worterteilung zur GO), 7 (Anträge), 8 (Abstimmung), 9 (Wahlen) und 10 (Protokoll) entsprechend.

§ 13 Berichtspflicht

Jedes Präsidiumsmitglied (außer dem Präsidiumsmitglied für Jugendsport, Schulsport und Mini-Basketball) hat dem Verbandstag über seine Tätigkeit schriftlich zu berichten. Die Berichte sind den Mitgliedern spätestens zwei Wochen vor dem Verbandstag zuzusenden.

§ 14 Referenten

(1) Die Referenten bearbeiten einzelne Sachgebiete und sind jeweils einem Präsidiumsmitglied zugeordnet.

(2) Der Referent für Breitensport (Anl. 2) ist dem Präsidiumsmitglied für Spielbetriebsorganisation zugeordnet.

(3) Der Referent für Schiedsrichter (Anl. 3) ist dem Präsidiumsmitglied für Bildung und Sportentwicklung zugeordnet.

(4) Der Referent für Trainer (Anl. 4) ist dem Präsidiumsmitglied für Bildung und Sportentwicklung zugeordnet.

(5) Der Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist dem Präsidenten zugeordnet. 

§ 15 Arbeitsgruppen

(1) Arbeitsgruppen können vom Präsidium, oder Präsidiumsmitgliedern oder Referenten eingesetzt werden. Das Präsidium ist von Einsetzungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen, er kann Einsetzungen widersprechen.

(2) Einsetzende bestimmen den Vorsitz und legen die personelle Besetzung sowie die Aufgaben von Arbeitsgruppen fest.

(3) Für Arbeitsgruppen gelten die Vorschriften der Geschäftsordnung sinngemäß.

§ 16 Beirat

(1) Der Beirat besteht aus bis zu 8 Vereinsvertretern, bis zu 2 Präsidiumsmitgliedern (ggf. themenspezifisch wechselnd) und bis zu 2 Referenten (ggf. themenspezifisch wechselnd).

(2) Er berät das Präsidium in organisatorischen und strukturellen Fragen.

(3) Die Vereinsmitglieder sind innerhalb von drei Monaten nach dem Verbandstag, auf dem turnusgemäß gewählt wird, vom Präsidium zu berufen. Für ausscheidende Vereinsmitglieder sollen innerhalb von einem Monat Neuberufungen vorgenommen werden. 

(4) Die Mitglieder des Beirats geben sich eine Geschäftsordnung. 

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